Die Stiftung und ihre Tochtergesellschaften

Die IFI Stiftung mit Sitz in Emden wurde am 29. Dezember 2005 von der IFI Initiative für Intensivpädagogik gGmbH mit Sitz in Emden gegründet und vom Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport Regierungsvertretung Oldenburg zu Aktenzeichen RV OL 2.03 -11741-14 (011) am 6. Januar 2006 anerkannt. Die IFI Stiftung ist eine gemeinnützige Stiftung im Sinne einer selbstlosen mildtätigen Hilfeleistung im Sinne von § 53 AO - auf dem Gebiet der Erziehungshilfe und Betreuung von Kindern und Jugendlichen tätig, und zwar sowohl in Form der stationären Kinder- und Jugendhilfe in Heimen als auch in Form der ambulanten Erziehungshilfe. Darüber umfasst der Stiftungszweck die Möglichkeit der Hilfeleistung für alte und eingeschränkte Personen.

Die Stifterin, die IFI Initiative für Intensivpädagogik gGmbH, ist eine Einrichtung der freien Wohlfahrtspflege und Mitglied des paritätischen Wohlfahrtsverbandes - Landesverband Niedersachsen - e.V. und ist seit 1999 in dieser Rechtsform tätig. Die Stifterin wiederum ist aus dem Verein „Initiative für Intensivpädagogik e.V., Verein für Jugend und Soziale Arbeit in Emden" durch Formwechsel rechtlich identisch hervorgegangen. Vor diesem Hintergrund ist die IFI Initiative für Intensivpädagogik gGmbH bereits seit dem Jahr 1983 auf dem Gebiet der freien Wohlfahrtspflege und dem Betrieb sozialer Einrichtungen der Planung und Verwirklichung pädagogischer Konzepte, insbesondere im Bereich der Erziehung, Bildung und Unterstützung hilfsbedürftiger Menschen tätig

IFI Initiative
für Intensivpädagogik
gGmbH
IFI Kinderheim Leer
gGmbH
meracon
gemeinnützige Gesellschaft für Soziale Arbeit mbH
TRENT
gemeinnützige Gesellschaft für Training und Entwicklung junger Menschen mbH
i.L.P.
innovative Lebensräume
mit Perspektive gGmbH

 

 

Damit erweitert und intensiviert sich die Zielsetzung der Stifterin (vgl. Satzung der IFI-Stiftung, Präambel).

​Die Stiftung legt Wert darauf, die Stiftungsgremien mit Personen zu besetzen, die persönlich und fachlich in der Lage sind, die Verwirklichung des Stiftungszweckes umzusetzen und zu begleiten und, ergänzend dazu, Entscheidungen, die im Stiftungsrat und im Vorstand gefällt werden, in der Praxis mitzutragen und umzusetzen. Insofern ergeben sich Personalunionen, die mit größtmöglicher Rollenklarheit ihre notwendige Ergänzung finden.

 

So sieht u.a. die Geschäftsordnung vor, dass der > Stiftungsrat in der Ausübung seiner Aufsichts- und Kontrollfunktion zwingend und maßgeblich externe Expertisen berücksichtigt (z.B. aus der Wirtschaftsprüfung) und sich in relevanten Rechtsgeschäften extern beraten lässt.  

Da die IFI Stiftung inzwischen weitere gemeinnützige Gesellschaften gegründet hat, ergibt sich folgendes Gesamtbild:

 

Vielfalt vs. Standard
Diversität vs. Hierarchie

Bei der IFI Stiftung sollte man sich über Folgendes im Klaren sein: Die Wurzeln dieses Trägers liegen basisdemokratisch im Kampf um bessere Verhältnisse. D.h., es wurde gestritten und gerungen, es entstanden Freundschaften und es kam zu Trennungen, viele Erfolge folgten und nicht alles gelang so, wie man es sich vorgestellt hatte. Aber die damaligen Organisationsentwickler behielten recht: Basisdemokratie und Solidarität wirken außergewöhnlich langlebig auf Systeme.

Das alles heißt aber auch: Unsere Corporate Identity bildet genau das ab. Oftmals enttäuscht sind jene, die ein einheitliches, stromlinienförmiges Bild und Hochglanz-Leitbilder erwarten. Liefern können wir die Rahmung von Individualität der einzelnen Tochtergesellschaften und der Stiftung als lebendiges, dynamisches Miteinander, uneinheitlich daherkommend, aber ständig im Prozess, Widersprüchlichkeiten generierend, aber stets auf Interessensausgleich bedacht, mal mehr, mal weniger aufeinander abgestimmt,  aber immer auf dem Laufenden – so wie das Leben selbst.

Eines aber hat Bestand: Wir verwirklichen pädagogische Konzepte für Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und Familie und kämpfen weiter um bessere Lebensverhältnisse, mittlerweile auch umschrieben als soziale Teilhabe.